Künstliche Befruchtung – die Voraussetzungen

Was sind die Voraussetzungen für eine künstliche Befruchtung

Falls das Spermiogramm nur noch kaum wahrnehmbare Fruchtbarkeit ausweist, oder die Fruchtbarkeit der Frau nachlässt, sehen zahlreiche Paare, deren physische Konstitution die naturgemäße Empfängnis nicht möglich macht, durch eine künstliche Befruchtung die allerletzte Chance, ein Baby zu empfangen.
Die Erfolgsaussicht bei einer so herbeigeführten künstlichen Befruchtung liegt bei ungefähr 30%.
Im Allgemeinen sollen Paare mit Kinderwunsch daher bestimmter Grundlagen gerecht werden, damit sie sich in einem Kinderwunsch-Klinikum einer Behandlung unterziehen können.

Unabhängig von den Voraussetzungen, die die gesetzlichen Krankenkassen für eine künstliche Befruchtung fordern, sollten die Grundvoraussetzungen bei der Frau folgende sein:

  • Alter zwischen 25 und 39 Jahren
  • alternative Therapien sind absolut nicht realisierbar
  • Wenigstens ein Eierstock ist funktionsfähig
  • Gebärmutter ist funktionsfähig
  • Nachweis von aktivem Rötelnschutz
  • Negativer HIV Test
  • Blutuntersuchung auf Hepatitis B

Beim Mann sollten folgende Voraussetzungen zutreffen:

  • Durchführung nur in der Altersgruppe von 25 bis 49
  • Zwei aktuelle Spermiogramme welche nicht älter als ein Jahr sind, durchgeführt mit einem Zeitabstand von mindestens zwölf Wochen
  • ausreichende Spermienproduktion sollte vorhanden sein
  • Qualität der Spermien ist für künstliche Befruchtung geeignet
  • Negativer HIV Test

Außerdem ist die Bedingung für die Durchführung für eine künstliche Befruchtung, dass Mann und Frau verheiratet sind.

Weitere Bedingungen die gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen erfüllt sein müssen, damit die Kosten für eine assistierte Reproduktion bezuschusst werden:

Es dürfen ausschließlich die Spermien des Ehemannes für eine künstliche Befruchtung der Eizellen der Frau eingesetzt werden.

Im Vorfeld der Behandlung sollte ein durch die Krankenkasse genehmigter Therapieplan vorhanden sein. Bei Genehmigung des Planes werden die Kosten von der Krankenkasse zu 50% übernommen. Die übrigen 50% für Arztkosten, Behandlung und Medikamente müssen die Patienten selbst übernehmen.

Für eine In-Vitro-Fertilisation (IVF) muss von Behandlungskosten ausgegangen werden, welche so um die 1500€ liegen. Zusätzlich kommen etwa 1500€ für Arzneimittel hinzu. Folglich sollten 1500€ für die IVF einkalkuliert werden, die man selbst bezahlen muss.

ICSI-Gesamtkosten summieren sich auf ungefähr 4000€. Die gesetzliche Krankenkasse trägt in diesem Fall ebenso die Hälfte der Kosten. Folglich müssen Paare mit Babywunsch, welche auf ICSI (Intra Cytoplasmatische Spermien Injektion) angewiesen sind, eine finanzielle Eigenbeteiligung von etwa 2000€ einkalkulieren.

Bei einer Absicherung durch eine private Krankenkasse kann die Fragestellung nach der Übernahme der Kosten gewiss nicht allgemein beantwortet werden. In wieweit und wie viel die jeweilige Krankenkasse der anfallenden Kosten reguliert, ist von Kasse zu Kasse verschieden. Notwendig ist auf jeden Fall, dass die Frage nach der Übernahme der Kosten einer IVF oder ICSI Therapie vorher schriftlich abgeklärt wird.

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