Ungewollte Kinderlosigkeit – kann Kinderwunsch erfüllt werden?

Ungewollte Kinderlosigkeit betrifft mittlerweile jede siebte Beziehung

Viele Paare versuchen über längere Zeiträume sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Ungefähr jede siebte Beziehung in Deutschland ist unbeabsichtigt von Kinderlosigkeit betroffen.

Ein maßgeblicher Beweggrund ist, dass Paare sich mittlerweile zu einem späteren Zeitpunkt als in vergangener Zeit entschließen, den Wunsch nach einem Kind zu verwirklichen.

Hatten Frauen in den 60er Jahren bei der Erstgeburt durchschnittlich ein Lebensalter von gut 25 Jahren, liegt das Durchschnittsalter heute jenseits der 30. Zahlreiche Frauen in Deutschland gebären ihren ersten Nachwuchs mittlerweile erst, wenn diese älter als 35 Jahre sind und die natürliche Fruchtbarkeit schon deutlich herabgesetzt ist.

Frauen vollziehen mittlerweile längere Berufsausbildungen als in vergangener Zeit, möchten erst einmal im Beruf Fuß fassen sowie wirtschaftlich unabhängig sein, ehe sie sich mit dem Gedanken der Familienplanung befassen. Außerdem wird in der Berufswelt oftmals eine enorme Anpassungsfähigkeit erwartet, welche sich nur schwierig mit dem Elternsein arrangieren lässt.

Sobald also der Entschluss zugunsten des Nachwuchses feststeht, sich dann allerdings keine Schwangerschaft einstellt, zögern viele Pärchen häufig zu lange, bis sie sich Unterstützung suchen. Viele warten hier zwischen 2 und 4 Jahren ab, was für eine Frau Mitte dreißig eine wertvolle Zeitspanne ist, welche in diesem Fall vergeht. Einen Anlass für die Unschlüssigkeit kann darin liegen, dass ungewollte Kinderlosigkeit immer noch als Tabuthema wahrgenommen wird.

ungewollte Kinderlosigkeit besiegt

ungewollte Kinderlosigkeit besiegt mit 43 Jahren

Von Experten, sprich Reproduktionsmedizinern, wird empfohlen, wer mehr als ein Jahr erfolglos probiert schwanger zu werden, sollte sich zu einem Facharzt begeben. Die Aussicht auf eine Schwangerschaft ist in den ersten zwölf Monaten am größten, diese liegt bei ca. 80%. In den anschließenden 12 Monaten beträgt die Wahrscheinlichkeit nur noch in etwa 5 bis 10%.

Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit

Zu den meist vorkommenden Gründen gehören hormonelle Probleme, Probleme im Zusammenhang mit der Entwicklung der Eizelle, verklebte Eileiter.

Organische Defekte der Eierstöcke und Eileiter, des Gebärmutterhalses sowie des Uterus vermögen gleichermaßen das Schwanger werden zu beeinträchtigen beziehungsweise ganz zu verhindern.

Infektionen, vorangegangene Eileiterschwangerschaften oder Operationen können weitere häufige Ursachen sein. Gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut, eine weit verbreitete Erkrankung der Gebärmutterschleimhaut, kann auch der Grund für die Kinderlosigkeit sein. Negative Auswirkungen weisen auch Rauchen wie auch ein zu hohes Körpergewicht auf.

Unfruchtbarkeit gibt es nicht nur bei der Frau. Der Grund zur Kinderlosigkeit kann genauso am Mann liegen.
Beispielsweise könnten beim Mann nicht genügend intakte und bewegliche Samenzellen vorhanden sein.

Bei ca. 30 % dieser Fälle findet man die Gründe bei beiden Partnern.

In-vitro-Fertilisation-Behandlung (IVF) bei Kinderlosigkeit

Die Behandlungsweisen, welche Paaren mit Babywunsch unterstützen können, gehen von Hormontherapie bis zur Behandlung mittels In-vitro-Fertilisation (IVF).

Übersetzt heißt diese Methode: die Befruchtung im Glas. Umgangssprachlich ist damit die künstliche Befruchtung gemeint. Ungefähr jedes 80. Neugeborene wird mittlerweile auf diese Art gezeugt. Kommt eine solche Behandlung in Frage, müssen die Paare finanzielle Aufwendungen in Kauf nehmen. Die gesetzlichen Krankenkassen begleichen 50% der Ausgaben, allerdings nur für 3 Versuche.

Zwischen 1500 und 1800€ sollen gesetzlich Krankenversicherte je Behandlung aus eigener Tasche bezahlen. Bedingung für eine Unterstützung der Krankenkassen sind unter anderem, dass das Paar verheiratet ist, die Frau zwischen 25 und 40, der Mann zwischen 25 und 50 Jahren alt ist.

Die Behandlung der Kinderlosigkeit mittels IVF beginnt am zweiten Tag der Regelblutung mittels Hormonstimulation. Täglich eine Hormonspritze soll nun zur Folge haben, dass im Ovar nicht wie gewöhnlich eine, sondern mehr als eine Eizelle sich gut entwickeln. Dies benötigt in etwa 12 Tage, so lange wie beim normalen Zyklus.

Durch Ultraschalluntersuchungen wird das Wachstum der Eizellen regelmäßig überwacht. Sobald sich im Ovar ( Eierstock ) mehrere Ovarialfollikel ( Eibläschen ) gebildet haben, wird der Eisprung hervorgerufen. Exakt 36 Stunden danach erscheint das Paar noch einmal zusammen in der Klinik. Der Frau werden unter einer kurzen Betäubung die Eizellen entnommen und im Labor mit den gleichzeitig zu der Ei-Entnahme gewonnenen sowie aufbereiteten Spermien des Mannes zusammengeführt.

Nach der Aufbewahrung für 24 Stunden im Brutschrank, wird unter einem Mikroskop überprüft, in wie weit die Eizelle mit einer der Samenzellen verschmolzen ist. Ist dies gelungen, werden zwei bis vier Tage später der Frau 2 Embryonen in die Gebärmutter eingespült. 2 Wochen nach dem Embryo-Transfer wird mit Hilfe eines Schwangerschaftstest überprüft, in wie weit dies funktioniert hat oder nicht.

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