Wunschkind-Behandlung

Die Wunschkind-Behandlung – Ursachen, Voraussetzungen und Therapien

Jede siebte Beziehung in Deutschland mit Babywunsch ist von ungewollter Kinderlosigkeit betroffen und immer mehr Paare unterziehen sich einer Wunschkind-Behandlung.
Größtenteils basiert diese Kinderlosigkeit auf medizinischen Ursachen. Ein maßgeblicher Grund ist, dass Paare sich gegenwärtig deutlich später für ein Wunschkind entschließen wie früher.

Hollistische Wunschkind-Behandlung

Alternative Wunschkind-Behandlung

Lag das durchschnittliche Lebensalter der Erstgebärenden in den 60er Jahren bei 25, ist diese heutzutage über 30 Jahre.
Eine große Anzahl der Frauen bekommen ihren ersten Nachwuchs mittlerweile, wenn diese älter als 35 Jahre sind, und die natürliche Fruchtbarkeit bereits merklich herabgesetzt ist. Frauen machen inzwischen längere Ausbildungen wie in vergangenen Zeiten, möchten erst einmal im Beruf Fuß fassen sowie wirtschaftlich eigenständig sein, ehe sie eine Familie gründen.
Sobald dann der Entschluss für den Nachwuchs gefasst wurde, sich dann allerdings keine Schwangerschaft einstelle, warten Paare oftmals eine zu lange Zeitspanne ab, bis sie sich Unterstützung suchen.

Aufgrund dessen sollte, wer mehr als ein Jahr erfolglos probiert schwanger zu werden, sich zu einem Facharzt begeben. Die Aussicht einer Schwangerschaft bei ungeschütztem Geschlechtsakt ist in den ersten zwölf Monaten mit 80 Prozent am größten.
Zu den meisten Gründen gehören Schwierigkeiten beim  Entwicklungsprozess der Eizelle, undurchlässige Eileiter, sowie die gestörte Spermienbildung. Nachteilige Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit besitzen auch Rauchen sowie Übergewicht.

Künstliche Befruchtung als Wunschkind-Behandlung

Behandlungsweisen welche kinderlosen Paaren weiterhelfen können, gehen von Hormontherapie bis zu Hochleistungsmedizin wie zum Beispiel die In-vitro-Fertilisation (IVF). Wortgetreu übersetzt bedeutet dies: die Befruchtung im Glas. In der Alltagssprache wird dann von künstlicher Befruchtung gesprochen.

Kosten und Bedingungen für eine Wunschkind-Behandlung

Unfruchtbarkeit ist nicht nur reine Frauensache. Der unerfüllte Babywunsch ist oftmals durch den Partner bedingt. Bei 30 Prozent dieser Fälle befinden sich die Gründe bei Beiden.
Für die Wunschkind-Behandlung nehmen die Paare sogar finanzielle Aufwendungen in Kauf. Die gesetzlichen Krankenversicherungen erstatten 50 Prozent dieser Kosten, allerdings bloß für drei Versuche. Zwischen 1500 und 1800 Euro müssen gesetzlich Krankenversicherte je Behandlung als Eigenanteil aufbringen. Bedingung für eine Unterstützung der Kassen sind unter anderem:
Das Paar muss verheiratet, die Frau zwischen 25 und 39, der Mann zwischen 25 und 49 Jahren sein.

Die Wunschkind-Behandlung

erfolgt am zweiten Tag der Menstruation mittels der Hormonstimulation. Eine tägliche Hormonspritze soll dazu zur Folge haben, dass im Eierstock nicht wie gewöhnlich eine, sondern sich mehr als eine Eizelle entwickeln. Dies dauere in etwa zwölf Tage, ebenso lange wie bei dem gewöhnlichen Zyklus. Überwacht wird das Eizellwachstum anhand regelmäßiger Ultraschalluntersuchungen. Haben sich in dem Eierstock mehrere Eibläschen entwickelt, wird der Eisprung hervorgerufen. 36 Stunden danach erscheint das Paar noch einmal gemeinsam. Der Frau werden unter einer kurzen Betäubung die Eizellen abgesaugt und im Labor mit den gleichzeitig zu der Eientnahme gewonnenen und aufbereiteten Spermien des Mannes zusammengebracht. Nach 24 Stunden im Brutschrank wird mikroskopisch überprüft, in wie weit die Eizelle mit einer der Samenzellen verschmolzen ist. Ist dies gelungen, werden der Frau zwei bis vier Tage danach zwei Embryonen in den Uterus eingespült. Zwei Wochen nach dem Embryonentransfer wird mittels eines Schwangerschaftstest geprüft, ob die Wunschkind-Behandlung erfolgreich war oder nicht.

Erfolgsrate bei Wunschkind-Behandlung

Im Durchschnitt liegt die Erfolgsrate nach einem Embryotransfer in Deutschland bei ca. 30 Prozent. Allerdings hängt die Erfolgsqoute wesentlich vom Lebensalter der Frau ab. Liegt der Anteil der Schwangerschaften bei Frauen bis 35 Jahren pro Embryotransfer noch bei 35 Prozent, sind es bei 40-Jährigen noch 20 Prozent und bei 44-Jährigen unter 5 Prozent. Dazu kommt der Anstieg von Fehlgeburten mit steigendem Alter.

Therapien zur Wunschkind-Behandlung:

Da die ungewollte Kinderlosigkeit viele verschiedene Ursachen haben kann, werden in den ca. 120 Kinderwunschzentren in Deutschland unterschiedliche Therapien angeboten:

Hormonbehandlung:

Liegt eine Beeinträchtigung des Reifungsprozesses der Eizelle vor, mag diese durch eine hormonelle Stimulationstherapie begleitet und die Schwangerschaft durch Geschlechtsverkehr zum idealen Zeitpunkt herbeigeführt werden. Eine Hormonbehandlung macht allerdings eine Mehrlingsschwangerschaft wahrscheinlicher.

Insemination:

Eine Spermienübertragung hilft, falls die Spermienanzahl des Mannes reduziert sowie die Beweglichkeit eingeschränkt ist. Im Labor werden die Spermien vom Ejakulat abgetrennt, aufbereitet, um anschließend mithilfe eines dünnen Schlauches in die Gebärmutterhöhle geleitet zu werden. Auf diese Weise besitzen die Spermien eine größere Chance, bis zur Eizelle vorzudringen.

In-vitro-Fertilisation (IVF):

Die Befruchtung findet außerhalb des menschlichen Körpers im Labor statt. Gestartet wird hierbei mittels einer Hormonbehandlung der Frau. Hat diese ausreichend Eizellen produziert, werden sie über die Scheide entnommen und mit aufbereiteter Spermienflüssigkeit zusammengebracht. Nach zwei bis fünf Tagen im Brutschrank werden bis zu maximal drei Embryonen mit einem dünnen Schlauch in den Uterus übertragen. Überzählige befruchtete Eizellen können tiefgekühlt werden.

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI):

Es kommt vor, dass die Samenflüssigkeit zu wenig ausreichend bewegliche Spermien enthält, dass weder die direkte Einbringung in die Gebärmutter noch eine IVF-Behandlung erfolgversprechend ist. In diesen Fällen könnte die ICSI helfen. Dabei wird eine ausgewählte Sammenzelle mikroskopisch direkt in die zu befruchtende Eizelle injiziert.

Kryokonservierung:

Bei dieser Therapie wird bei minus 196°C befruchtete Eizellen oder Spermien in flüssigem Stickstoff eingefroren, um diese ohne Beeinflussung ihrer Existenzfähigkeit einzulagern. Das Einfrieren von Zellen wird zum Beispiel auch vor einer Krebstherapie mit Chemo- oder Strahlentherapie empfohlen.

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